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Artenara

Die Gemeinde Artenara

Von der Küste aus erreicht man nach einer knapp zweistündigen Fahrt durch gewaltige Schluchten und vorbei an den beeindruckenden Felsformationen des zentralen Gebirgsmassivs, das im höchstgelegenen Teil der Insel befindliche Municipio Artenara.
Neben den grandiosen Aussichten sind zwei weitere Besonderheiten Motivation für die meisten Besucher dieses Gebiet zu besuchen. Zum einen befinden sich auf dem Gebiet der Gemeinde wohl die meisten Zeugnisse des Lebens der Ureinwohner auf der gesamten Insel, zum anderen befinden sich hier die zwei wichtigsten Naturräume von Gran Canaria, die Kiefernwälder von Tamadaba und Tirma.

Einige der wichtigsten Archäologischen Fundstätten sind in dem archäologischen Komplex von Acusa zusammengefasst. Der Komplex besteht im Wesentlichen aus einer Vielzahl an Höhlen welche zu Wohnzwecken aber auch als Begräbnisstätten dienten. Bei den Cuevas del Caballero handelt es sich um eine der letzten Zufluchtsstätten der Altkanarier vor den spanischen Invasoren. Die Cueva de los Candiles, im Artenara-Berg gelegen weißt eine große Anzahl an Höhlenmalereien und Gravierungen auf.

Die geschützten Waldgebiete von Tirma und Tamadaba sind, bedingt durch ihre schwierige Zugänglichkeit, noch heute ein Hort verschiedenster Pflanzenarten und gelten als die wertvollsten Naturräume der Insel. Es gibt einige gute Wanderwege durch die wunderbaren Kiefernwälder mit spektakulären Rundblicken.

Obwohl Artenara eine Gemeinde des Inselinneren ist, so reicht das Gebiet doch hinunter bis an die Westküste der Insel und besitzt sogar einen Strand, Punta Gongora, ein obwohl aus schönen hellen Sand bestehend, kaum bekannter Ort. Das Meer ist hier allerdings häufig recht aufgewühlt.




Karte und Satellitenansicht Artenara

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