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Die Strände von La Gomera

La Gomera ist nicht unbedingt das typische Reiseziel für Badeurlauber. Auch wenn ganze 30 Strände vorhanden sind, gelten nur wenige Playas wirklich als badetauglich. Grund sind die starken Strömungen und Wellengänge, die an vielen Stränden eine Gefahr darstellen. Und selbst an den übrigen Stränden sind die Ansprüche ein wenig zurück zu schrauben. Goldene Traumstrände, wie man sie etwa von Fuerteventura oder Gran Canaria gewohnt ist, sucht man leider vergebens. Dies heißt allerdings nicht, dass auf der gesamten Insel kein Badevergnügen stattfindet. Der Tourist muss eben nur damit vorlieb nehmen, anstelle von kilometerlangen Goldstränden eher kleine und dunkle Buchten vorzufinden. Ob dies das Urlaubsvergnügen trübt, muss jeder für sich selber entscheiden. Soviel sei aber gesagt: Manche Touristen empfinden das Strandleben von La Gomera sogar als besonders reizvoll, da es sich eben erheblich von den übrigen kanarischen Inseln unterscheidet. Diesbezüglich ist zunächst einmal das FKK-Vergnügen zu nennen. Der westlich liegende Playa del Ingles und der südlich liegende Playa del Medio wird von unzähligen Nackt-Schwimmern aufgesucht und stellt somit eine besondere Empfehlung dar. An den übrigen Badestränden ist das hüllenlose Badevergnügen wiederum ungern gesehen, was auch das Oben-ohne-sonnen mit einschließt. Viele weibliche Touristen scheren sich allerdings wenig um die Verhaltensregeln der Einheimischen und legen dennoch ihr Bikini-Oberteil ab.

Der vermutlich schönste Strand der Insel befindet sich im Westen und trägt den Namen Playa de Valle Gran Rey. Ein dunkler und naturbelassener Strand, der durch eine Mole geschützt ist und sogar Kindern ein ungefährlichen Wasservergnügen ermöglicht. Ebenso geeignet ist der schwarzsandige Alojera Strand, an dem ebenfalls kein starker Wellengang stattfindet.

Gänzlich anders sieht es wiederum an der Nordküste aus. Der Wellengang und die Strömungen sind hier derart stark, dass vom Baden eher abgeraten wird. Wer sich aber einfach nur an den Strand legen und sonnen möchte, ist am Vallehermoso Strand bestens aufgehoben, wo die drumherum liegenden Felswände für eine wunderschöne Idylle sorgen. Dem Badevergnügen kann man hingegen nur am Playa de la Caleta nachgehen, der über eine ausgezeichnete Infrastruktur verfügt.

Im Osten ist wiederum der Playa de Avalos (nördlich von San Sebastian) zu empfehlen. Dies ergibt sich einerseits aus dem gelinderten Wellengang, andererseits aber auch aus der besonderen Atmosphäre, welche durch die herumstehenden Palmen aufkommt. Der Strand von San Sebastian galt wiederum lange Zeit als untauglich, da es immer wieder zu starken Verschmutzungen kam. Hierauf wurde aber nun endlich reagiert, indem direkt daneben ein künstlicher Strand angelegt wurde.

Im südlichen Teil von La Gomera dominieren wiederum die Hotelstrände. Während der 1.000 Meter-lange Playa Santiago beispielsweise eher uninteressant erscheint, entzückt der Strand vom Jardin Tecina Hotel. Selbiges ist bezüglich des La Rajita Strandes zu erwarten, wenn die Arbeit am entstehenden Hotelstrand abgeschlossen ist.




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