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Touristen Infos

Apotheken

Apotheken werden in Spanien als farmacias bezeichnet und sind in allen größeren Ortschaften aufzufinden. Preislich sind die Medikamente günstiger als in Deutschland. Darüber hinaus sind auch weit mehr Arzneiprodukte ohne Rezept erhältlich. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Medikamente zumeist anders bezeichnet werden. Wird also ein ganz spezielles Produkt benötigt, sollte man die Wirkstoffe kennen, damit der Apotheker das richtige Medikament heraussuchen kann.

Ärzte

Hinsichtlich der medizinischen Versorgung können die Touristen ganz unbesorgt sein. Auf der ganzen Insel befinden sich Ärzte und Krankenhäuser, welche im Bedarfsfall aufzusuchen sind. Viele der staatlichen Gesundheitszentren sind sogar 24 Stunden am Tag geöffnet. Das modernste Krankenhaus befindet sich nördlich von der Hauptstadt und genießt einen besonders guten Ruf. Bevor man sich allerdings nach La Palma begibt, wendet man sich an seine Krankenversicherung und fordert eine Europäische Auslandskrankenversicherungskarte an.

Einreisebestimmungen

Die Einreisebestimmungen sind als sehr locker anzusehen. Lediglich der Personalausweis oder Reisepass ist bei der Abreise vorzuzeigen. Aber Achtung: Das entsprechende Dokument muss zumindest noch drei Monate lang gültig sein. Anderenfalls könnte es bei der Einreise zu Schwierigkeiten kommen.

Haustiere

Theoretisch gesehen wäre es schon möglich, ein Haustier mit nach La Palma zu nehmen. Benötigt wird hierfür lediglich ein EU Ausweis, in dem die letzte Tollwutimpfung vermerkt ist. Doch letztendlich sollte man von dieser Möglichkeit lieber keinen Gebrauch machen. Tierschützer weisen immer wieder darauf hin, dass die Mitnahme im Gepäckraum eines Flugzeuges einer psychischen Qual gleichkommt. Darüber hinaus ist auch noch einmal anzumerken, dass Tiere in den meisten Unterkünften ohnehin nicht erwünscht sind. Wer also eine solche Reise in Planung hat, lässt sein Tier lieber von Freunden bzw. Verwandten betreuen oder gibt es kurzzeitig in eine entsprechende Pension.

FKK

La Palma ist nicht unbedingt die typische FKK-Insel. Begibt man sich jedoch an den Playa de las Monjas, darf man sich gerne dem hüllenlosen Baden hingeben. An allen anderen Stränden dürfen sich die Frauen zwar immerhin oben ohne sonnen, gerne gesehen ist dies jedoch nicht.

Geld

Das Währungsrechnen bleibt den Touristen erspart: Auch auf La Palma stellt der Euro das gültige Zahlungsmittel dar. Wer Geld abheben möchte, begibt sich an einen entsprechenden Automaten (erkennbar durch die Aufschrift "Telebanco") und kann dort maximal 300 - 600 Euro je Tag abheben. Zuzüglich wird eine Gebühr in Höhe von 3 Euro berechnet. Möchte man sich hingegen direkt zu der spanischen Postbank begeben, wird man in Santa Cruz und Los Llanos fündig. Sollte man die bargeldlose Zahlung bevorzugen, ist in den meisten Fällen auch mit den gängigen Kreditkarten zu bezahlen. Dennoch sollte zumindest eine kleine Menge an Bargeld vorhanden sein. Manche Stellen, unter anderem einige Tankstellen, akzeptieren nämlich keine Kreditkarten.

Kriminalität

Die kanarischen Inseln gelten allgemein als sehr sicher. Dies gilt insbesondere für La Palma, wo es wirklich nur selten zu unschönen Zwischenfällen kommt. Dennoch darf man gerne ein bisschen vorsichtig sein. Bargeld und Wertsachen sollten also weder im Auto noch am Strand unbeaufsichtigt liegen.

Märkte

Sowohl in Santa Cruz als auch in Los Llamos ist eine Markthalle zu finden, in der täglich von 8 - 14 Uhr der öffentliche Handel vonstatten geht. Erhältlich sind dort zahlreiche Obst- und Gemüsesorten. Teilweise auch echte Exoten: Je nach Jahreszeit sind zum Beispiel auch Mangos, Papayas und Birnenmelonen erhältlich. Weitere Märkte finden am Wochenende statt. Bei den sogenannten mercadillos (deutsch: Wochenendmärkte) sind ebenfalls Obst und Gemüsesorten im Angebot. Da diese direkt vom Landwirt verkauft werden, sind die Preise weit niedriger als im Supermarkt.

Mietwagen

Mietwagen werden in El Paso, Los Llanos, Santa Cruz und Los Cancajos angeboten. Aus Sicht des Touristen dürften insbesondere die günstigen Preise gefallen. Gibt man sich zum Beispiel mit einem Kleinwagen zufrieden, was im Regelfall auch völlig ausreichend ist, wird man zumeist 25 Euro pro Tag (inklusive Vollkaskoversicherung) zahlen. Noch günstiger wird es bei einer längerfristigen Mietung: Für etwa 140 Euro ist ein Kleinwagen zum Beispiel für ganze 7 Tage zu mieten. Auch das Benzin, welches natürlich extra bezahlt werden muss, ist sehr preiswert: Für einen Liter Super Bleifrei zahlt man weniger als 80 Cent. Jungen Leuten bleibt das Autovergnügen jedoch verwehrt: Erst nach Vollendung des 21. Lebensjahrs ist ein Mietwagen erhältlich.

Post

Postämter werden in Spanien als correos bezeichnet und sind in allen größeren Ortschaften zu finden. Nachmittags wird man jedoch grundsätzlich vor verschlossenen Türen stehen. Denn die Postämter schließen wochentags um 14 Uhr und Samstags um 13 Uhr.

Telefonieren

Für Gespräche in die Heimat könnte zwar das Hoteltelefon genutzt werden, dies ist aber letztendlich die teuerste Variante. Günstiger wäre es, sich im Supermarkt eine Telefonkarte zu besorgen (Wert: zwischen 10 und 20 Euro) und mit dieser dann von einem öffentlichen Telefon aus zu telefonieren.

Zeitschriften und Zeitungen

Die gängigen deutschen Zeitungen und Zeitschriften sind auch auf La Palma erhältlich. Jedoch müssen die Touristen immer einen Tag länger warten als in Deutschland. Die Tageszeitung vom Mittwoch wird also beispielsweise erst am Donnerstag erhältlich sein. Die einzige Ausnahme stellt die BILD-Zeitung dar. Diese wird nämlich auch auf den Kanaren erstellt und ist somit immer am offiziellen Erscheinungstag erhältlich.

Zeitumstellung

Auf den Kanaren ist es grundsätzlich immer eine Stunde früher als in Deutschland. Dieser Zeitunterschied ist sowohl während der Winterzeit als auch während der Sommerzeit vorhanden.





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