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Mazo

Mazo - La Palma - Kanaren Jeden Samstag rückt das südöstlich liegende Mazo in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Schließlich findet hier wöchentlich der Bauernmarkt statt, auf dem die unterschiedlichsten Köstlichkeiten angeboten werden. Nach Besuch dieses Wochenmarktes reisen die meisten jedoch wieder ab. Dieser Bewegung braucht man allerdings nicht unbedingt zu folgen. Denn die 400-Einwohner Ortschaft bietet weit mehr als lediglich den Bauernmarkt. Eine Tatsache, die insbesondere von den Deutschen erkannt wurde und Mazo zu einem der beliebtesten Reiseziele von La Palma macht.

Die Touristiker haben diesen Trend rechtzeitig bemerkt und mit einem entsprechenden Angebot reagiert. Prachtvolle Hotels sind zwar nicht zu finden, dafür aber zahlreiche Landhäuser. Die hieraus resultierende Idylle macht Mazo zu einem ganz besonderen Fleck von La Palma. Anders als es nämlich in Puerto Naos oder Los Cancajos der Fall ist, hat man in dieser Ortschaft nicht das Gefühl, sich in einem Touristenzentrum zu befinden. Im Gegenteil: Die ganze Ortschaft wirkt eher klassisch und scheint sich vom Tourismus nicht unterdrücken zu lassen. Symbolisch für diese Tatsache ist das Esculea de Artesania. In dieser Einrichtung werden die Traditionen des Kunsthandwerks gepflegt und gerne auch an Liebhabern weitergegeben. Im Ausstellungsraum sind zahlreiche Erzeugnisse zu finden, die aus der Stickerei, Korbflechterei und Töpferei resultieren und zum Verkauf bereit stehen.

Mazo - La Palma - Kanaren Von ebenso großem Interesse dürfte die Ortskirche aus dem 19. Jahrhundert sein. Dieses weiß gekalkte Gebäude zählt nicht nur zu den ältesten Bauwerken von La Palma, es wird auch gerne als das Schönste bezeichnet. Einerseits liegt dies an der prachtvollen Innenausstattung, insbesondere die verzierten Barockaltäre wissen diesbezüglich zu gefallen, andererseits aber auch an dem besonderen architektonischen Stil.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten ist die Casa Roja zu zählen. Dieser Palast mag zwar nicht sonderlich klassisch sein (er entstand im Jahre 1911), bietet aber dennoch einen imposanten Anblick. Gerne darf man sich auch in das Innere dieses faszinierenden Bauwerks begeben und dort die Ausstellung besuchen. Das untere Stockwerk dieses ethnografischen Museums widmet sich der Fiesta, das Obergeschoss wiederum den Erzeugnissen des Kunsthandwerks.

Die Touristen sollten sich allerdings nicht nur innerhalb der Ortschaft aufhalten. Denn gerade die Umgebung von Mazo weiß aufgrund der prachtvollen Landschaft zu begeistern. Viele Urlauber begeben sich zum Beispiel auf die Aussichtsplattform, von wo aus der große Vulkanberg zu bestaunen ist. Ebenso gut kann man sich aber auch einem längeren Spaziergang hingeben und sich dabei an der Waldlandschaft erfreuen.

Eines ist jedenfalls festzuhalten: Wer einen großen Wert auf eine landschaftliche Pracht und eine traditionelle Lebensweise legt, ist in Mazo bestens aufgehoben.




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