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Playa de Santiago

Was Anfang des 20. Jahrhunderts ein noch eher verlassenes Fischerdörfchen war, entwickelte sich Ende der 1980er Jahre zu einer beliebten Anlaufstelle für Touristen. Die Eröffnung des Jardin Tecina Hotels lenkte die Aufmerksamkeit auf das südlich liegende Playa de Santiago und ließ im Verlaufe der darauffolgenden Jahre ein beliebtes Touristenzentrum entstehen. Dieses mag vielleicht noch nicht ganz so populär wie das Ferienzentrum von Valle Gran Rey sein, konnte aber immerhin schon einmal der Hauptstadt San Sebastian den Rang ablaufen.

Dies liegt nicht zuletzt an der besonderen Atmosphäre des Hafens. Zur Mittagszeit versammeln sich hier die Touristen, laufen die Uferpromenade entlang oder begeben sich in ein Restaurant, um von dort aus die bunten Fischerboote und vereinzelten Jachten zu beobachten. Diese wunderschöne Idylle wird durch den Fremdenverkehr in keinster Weise gestört. Zwar befindet sich der Flughafen direkt Östlich von Playa de Santiago, doch mit einer Lärmbelästigung ist deshalb nicht zu rechnen. Selbst der Autoverkehr ist kaum hörbar, da die meisten PKW-Fahrer über die Umgehungsstraße fahren.

Sieht man einmal vom Hafen ab, spielt sich das hauptsächliche Leben auf der Hotelanlage des Jardin Tecina Hotels ab. Wer hier eine gewöhnliche Anlage mit Swimming-Pool und einer kleinen Bar erwartet, dürfte sehr überrascht sein. Denn die Hotelanlage ähnelt eher einem Großstadt-Zentrum. Poolanlagen, Restaurants, Boutiquen und Sportkomplexe bieten einen Freizeitspaß für die ganze Familie und werden deshalb von einer Vielzahl an Touristen aufgesucht. Auch hinsichtlich des Strandlebens stellt diese Hotelanlage die erste Anlaufstelle dar. Während der steinige Strand von Santiago kaum zum Baden geeignet ist, gilt der künstliche Hotelstrand als erste Anlaufstelle für Badeurlauber im Süden. Erfreulicherweise ist dieses Vergnügen nicht nur den Hotelgästen vorbehalten. Gegen eine kleine Gebühr haben auch alle anderen Besucher zutritt und dürfen sich dem Badespaß hingeben.

Alternativ kann man sich aber auch ein bisschen Richtung Osten begeben und dort eine der kleinen Kiesstrände aufsuchen. An diesen Buchten ist grundsätzlich eher wenig los, weshalb man sich hier auch gerne dem FKK-Vergnügen hingeben darf.




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