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Teneriffa kompakt

Teide Teneriffa zählt zweifelsohne zu den beliebtesten Reisezielen der heutigen Zeit. Knapp 5 Millionen Touristen, darunter auch sehr viele Deutsche, suchen Jahr für Jahr diese kanarische Insel auf, um in den Genuss eines erholsamen, aber auch erlebnisreichen Urlaubs zu kommen. Dabei erhofft man sich vor allem Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Und genau dies bekommen die Touristen auch geboten. Das ganze Jahr über wird man am Strand liegen und sich sonnen können. Das schönste Wetter ist im August zu erwarten, wo die durchschnittlichen Temperaturen bei etwa 25 Grad Celsius liegen. Aber auch in der Winterzeit kann, aufgrund der Durchschnittstemperatur von 18,7 Grad Celsius, von einem mehr als angenehmen Klima gesprochen werden. Diese Tatsache führte dazu, dass Teneriffa gerne als ein ganzjähriges Badedomizil bezeichnet wird.

Aufgrund der Vielfältigkeit dieser spanischen Insel wird jeder Urlauber in den Genuss einer wunderschönen Ferienzeit kommen. Während sich die Naturfreunde lieber im Norden aufhalten, wo üppige Vegetationen und einzigartige Landschaftsbilder zu erwarten sind, begeben sich die Badefreunde lieber in den südlichen Inselteil. Dennoch sollte man nicht den Fehler begehen, sich lediglich innerhalb bestimmter Ortschaften aufzuhalten. Letztendlich ist es nämlich die Abwechslung, die Teneriffa zu einem Urlaubsziel der besonderen Art macht.

Santa Cruz de Tenerife Unabhängig davon, wo sich die eigene Unterkunft befindet, gehört eine Besichtigung der Hauptstadt zur wahren Pflicht. Santa Cruz de Tenerife befindet sich vor den Abhängen den faszinierenden Anaga - Gebirges und lockt Tag für Tag eine Vielzahl von Touristen an. Dies liegt nicht nur an den hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten, mit vielen Modeboutiquen und Souvenir - Geschäften, sondern vor allem auch an den Sehenswürdigkeiten. So befindet sich in der Stadt zum Beispiel der Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción. Ein Turm, der als das Wahrzeichen der Hauptstadt angesehen wird.

Am Abend wird man dann schließlich ins Hotel oder in ein Restaurant einkehren und die kulinarischen Genüsse über sich ergehen lassen. Sofern man sich in der Küstennähe befindet, stechen vor allem die abwechslungsreichen Fischspeisen, wie zum Beispiel Goldbrassen in Salzmäntel, hervor. Aber auch die Fleischspeisen werden abwechslungsreich zubereitet. Als Nationalgericht gilt zum Beispiel ein Kaninchen-Gericht, das die Tinerfeños als Conejo en Salmorejo bezeichnen.

Windsurfer Wer allerdings viel isst, sollte auch ein bisschen Sport machen. In diesem Bereich kann Teneriffa wieder einmal mehr als nur begeistern. Kaum eine Insel bietet ein so abwechslungsreiches Programm, wie es auf diesem kanarischen Urlaubsdomizil der Fall ist. Am Strand wird man zum Beispiel die verschiedensten Wassersportarten, wie Tauchen oder Kitesurfen, ausprobieren können. Im Gebirge hat wiederum das Klettern eine große Bedeutung. Darüber hinaus findet man auf der ganzen Insel Golfplätze vor (insgesamt acht an der Zahl), die jederzeit einen Besuch wert sind.

Aufgrund dieser gebotenen Abwechslung ist definitiv zu behaupten, dass Teneriffa ein Urlaubsparadies für Jung und Alt ist.




Attraktionen auf Teneriffa

Loro Parque

Im westlichen Teil von Puerto de las Cruz befindet sich ein von dem Deutschen Wolfgang Kießling gegründeter Papageienpark. Neben einer sehr umfangreichen Papageiensammlung sind eine Delphinshow, eine Seelöwenshow, eine Tigeranlage, Schimpansen- und Gorillagehege und weitere zoologische Attraktionen zu sehen.

Ein Besuch des Parkes ist vor allem Familien mit Kindern sehr zu empfehlen, obwohl es die Eintrittspreise in sich haben (Stand Ende 2005: 24 Euro je Erwachsener + 1.80 Euro Parkgebühr).

Seit einiger Zeit bildet Planet Penguin eine der Hauptattraktionen. Auf einem fahrenden Plateau wird der Besucher durch den größten Kühlschrank der Welt chauffiert. Bei ca. 0 Grad Celsius leben hier etwa 250 Pinguine vier verschiedener Arten. Durch große Glasfenster kann man die Tiere hervorragend beobachten.

Ein großes Vergnügen bereitet ein Besuch der Delphine im Loro Park. In Europas größtem Delphinbecken wird 1500 Zuschauern eine interessante Show geboten.



Auditorio de Tenerife

Nicht wenige Einheimische befürchteten, dass mit der Einweihung des "Auditorio de Tenerife" im September 2003 das Ende alter Traditionen und Folklore auf Teneriffa kommen würde. Einmal der unglaublichen Architektur wegen, dann aber auch des zukünftigen Musikangebotes wegen. Dies hat sich heute völlig geändert, die Bevölkerung ist heute stolz auf ihr Konzerthaus, das Berühmtheit in aller Welt erlangte.

Die Geschichte

Das "Auditorio de Tenerife" hatte eine langwierige Geburt zu überstehen, denn von der Idee bis zum Tage der Eröffnung vergingen 30 Jahre. Doch man schaffte es, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Man riss eine alte hässliche Öl-Raffinerie ab und baute darauf das Meisterwerk "Auditorio de Tenerife", und man machte aus der daneben liegenden Müllkippe einen wunderschönen Park. Das über 150 Jahre alte "Teatro Guimerá" hatte ausgedient. Jetzt bekam das hervorragende Teneriffa-Sinfonieorchester eine angemessene Spielstätte, und man installierte sozusagen als Beigabe noch eine eigene Tanzgruppe.

Akustik und Landschaft

Es ist noch etwas einmaliges gelungen: Man erreichte eine Akustik, die locker internationalen Vergleichen standhält. Das Gebäude sollte um die Musik herum gebaut werden und nicht umgekehrt - und um die Landschaft, die man von überall aus dem Inneren heraus betrachten kann. Ein Konzerthaus als Teil der Landschaft. Doch welche Symbolik soll das Auditorium vermitteln? Einem Helm oder einem Schiff? Ja und Nein! Tagsüber steht es futuristisch in der Botanik, aber nachts, wenn es beleuchtet ist, dann ist es ein Schiff. Die über Treppen zu erklimmende Empore leuchtet wie Kommandobrücke.

Doch Konzerthaus ist nur ein Teil der Möglichkeiten, die man hier vorfindet: Es ist auch zu einem beliebten Kongresszentrum geworden, von dem selbst Bill Clinton überschwänglich schwärmte. Und erst der spanische Kronprinz Felipe, der immer wieder als Besucher großer Opernaufführungen gesehen wird.

Wer es möglich machen kann, sollte seinen Teneriffa-Urlaub mit einem Konzert oder einer Opernaufführung krönen: Vom Strand zur Oper sind es nur einige Kilometer, um den Ohren und den Sinnen einmalige kulturelle Momente zu bescheren.



Orte auf Teneriffa

Los Gigantes

Die Acantilada de los Gigantes, die 'Felsstürze der Riesen', fallen 500 Meter senkrecht in den Atlantik ab. Die Felsen bilden den westlichen Abschluß des Tenogebirges. Mit dem Schiff kann man vom Hafen aus an den Felswänden entlang fahren. Der Größenvergleich verdeutlicht die gigantischen Dimensionen dieser Felswände.

Um das alte Fischerdorf herum sind in den letzten Jahren sehr viele Appartmentanlagen entstanden. Diese ziehen sich teilweise bis direkt an die Felswände heran den Hang hinauf. Im Hafen von Los Gigantes werden Bootsausflüge zu den Felsen, Tauchtouren und Hochseeangeln angeboten.




Puerto de Santiago

Der schöne schwarze Sandstrand 'Las Arenas' ist einer der Anziehungspunkte im sich weiter ausdehnenden Touristenort Puerto de Santiago. Parallel dazu lädt eine kleine Promenade zum flanieren ein. Trotz einiger größerer Hotelbauten und sich die Berghänge hinaufziehender Appartmentanlagen geht es in Puerto de Santiago noch recht beschaulich zu. Die rege Bautätigkeit läßt jedoch Zweifel aufkommen, dass das in Zukunft so bleibt.




Playa San Juan

Zwischen Playa de las Americas und Los Gigantes gelegen, hat sich Playa San Juan bisher erfolgreich gegen die 'Segnungen' des Massentourismus behaupten können. Ein kleiner Hafen mit Bootswerft ist Stützpunkt der hier ansässigen Fischer und zweier Tauchschulen. Im Ort gibt es mehrere Fischlokale, die von der Nähe zum Fischereihafen profitieren.

Eine Mole schützt den Hafen und den am Hafen gelegenen steinigen Strand. Die Umgebung wird von Bananenplantagen und einer der größten Blumenzuchten der Insel geprägt.








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