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Sehenswürdigkeiten

Zugegeben: Bei Teneriffa denkt man erst einmal an Sonne und Strand. Dies sollte allerdings nicht dazu führen, dass die faszinierenden Sehenswürdigkeiten außer Acht gelassen werden. Denn gerade in dieser Hinsicht ist die spanische Urlaubsinsel ein echtes Highlight. Für die meisten Touristen wird die Zeit nicht ausreichen, um wirklich alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten aufzusuchen. Manche Besichtigungen sind allerdings eine wahre Pflicht und sollten deshalb von jedem Urlauber unternommen werden. Damit die Auswahl nicht allzu schwierig wird, sind hier noch einmal die 10 bedeutsamsten Sehenswürdigkeiten von Teneriffa aufgelistet.

Plaza del Adelantado

Diese Sehenswürdigkeit befindet sich in La Laguna (Nahe des Stadtkerns) und lockt Jahr für Jahr eine Vielzahl von Touristen an. Der Platz ist von Bäumen beschattet und von diversen historischen Bauwerken umgeben. So gesehen handelt es sich um eine ganze Ansammlung von Sehenswürdigkeiten, wobei jede Einzelne ein echtes Highlight ist. Angefangen bei dem (im Jahre 1822 erbauten) Rathaus, über das neu renovierte Geburtshaus von Peter Anchieta bis hin zu dem beeindruckend aussehenden Konsistorium.

Die Altstadt von La Orotava

Die Altstadt von La Orotava zählt zweifelsohne zu den schönsten Flecken von Teneriffa. Durch die Vielzahl an historischen Bauwerken, wie zum Beispiel der Kapelle Ermita del Calvario, entflieht man beinahe schon der westlichen Zivilisation und fühlt sich in die entfernte Vergangenheit zurückversetzt. Bei Besichtigung dieses Stadtviertels ist unbedingt an eine Fotokamera zu denken.

Die Altstadt von La Laguna

Die Altstadt von La Laguna, im Norden Teneriffas, besticht mit einem historischen Baustil, der an die Zeit des Entdeckers Alonso Fernandez erinnert. Die architektonische Besonderheit ist allerdings nicht der einzige Grund, warum unzählige Touristen die Altstadt aufsuchen. Darüber hinaus sind nämlich auch die dort befindlichen Geschäfte sehr interessant, in denen unter anderem Erzeugnisse des Kunsthandwerks und typisch kanarische Lebensmittel angeboten werden.

Die Pyramiden von Güimar

Das Pyramiden Gelände befindet sich ein wenig außerhalb von Güimar (im Osten von Teneriffa) und stammt aus der Zeit der Ureinwohner. Die genaue Bedeutung hinter diesen sechs Pyramiden ist bis heute noch nicht ganz geklärt. Laut des Naturforschers Thor Heyerdahl lag hinter der Erbauung dieser Gebäude ein astronomischer Zweck. Andere Thesen widersprechen allerdings dieser Vermutung. Unbestritten ist lediglich die Tatsache, das die Pyramiden von Güimar zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten dieser Insel zählen. Von großem Interesse ist hierbei auch der Museumsbereich, in dem man unter anderem ein Nachbau des Raa-Schiffes besichtigen kann.

Der Teide Nationalpark

Der Teide Nationalpark unterliegt seit dem Jahre 1954 dem Naturschutz und verfügt über einen der höchsten Inselvulkane weltweit. Die Touristen dürfen diesen Krater bis zu einer Höhe von 3.500 Meter besteigen. Hierfür wurde ein spezieller Weg angelegt, der während der Besteigung nicht verlassen werden darf. Möchte man sich bis hin zum Gipfel (in einer Höhe von 3718 Metern) begeben, wäre eine Genehmigung von der Nationalparkverwaltung von Nöten.

Der Drachenbaum in Icod de los Vinos

Ein Baum mag sicherlich nicht unbedingt wie eine interessante Sehenswürdigkeit klingen. Berücksichtigt man allerdings die Tatsache, dass es sich um einen der berühmtesten Drachenbäume der heutigen Zeit handelt, wird das Interesse an einer Besichtigung automatisch ansteigen. Dieses kleine Naturwunder befindet sich im Westen von Teneriffa und wird täglich von Touristen aufgesucht. Entgegen der noch immer vorhandenen Meinung ist dieser Baum allerdings keine 3000 Jahre alt. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass der Drachenbaum vor erst 600 Jahren der Erde entwuchs.

Der Loro Park

Bei dem Loro Park handelt es sich um einen Tierpark der ganz besonderen Art. Ursprünglich war es lediglich als eine Papagei - Ausstellung angedacht, was dem Tierpark auch den Titel Loro (spanisches Wort für Papagei) einbrachte. Doch die mittlerweile weltgrößte Papageiensammlung ist nicht das Einzige, womit die bisher über 30 Millionen Besucher zu begeistern waren. Als das wahre Highlight gilt mittlerweile der Unterwassertunnel, von dem aus sogar einige Haie zu entdecken sind. Darüber hinaus ist auch noch einmal das Pinguinarium zu erwähnen, in dem sage und schreibe 250 Pinguine zu bewundern sind.

Der Botanische Garten

Der Botanische Garten befindet sich in Puerto de la Cruz und ist insbesondere für die Kenner der Vegetation eine Besichtigung wert, da sich innerhalb dieses Geländes eine Vielzahl von besonderen Pflanzen befindet. Dies beinhaltet nicht nur die kanarische Vegetation. Spanische Seeleute haben aus aller Welt exotische Pflanzen mitgebracht und dem Botanischen Garten übergeben, wodurch eine ganz spezielle Exotik entstanden ist. Touristen dürfen sich zwischen 9 und 18 Uhr innerhalb dieses prachtvollen Naturgeländes aufhalten. Zweimal wöchentlich wird auch eine Führung angeboten, bei der man noch einmal genauer über die verschiedenen Pflanzenarten informiert wird.

Der Hafen von Santa Cruz

Der Hafen von Santa Cruz ist die Anlegestelle für eine Vielzahl von Handels- und Passagierschiffen. Somit gehört der Hafen zu den berühmtesten Flecken von Teneriffa, woraus sich die Tatsache ergibt, dass man sich zumindest einmal an die Küste von Santa Cruz begeben sollte. Am interessantesten dürfte hierbei der Hafenboulevard sein, wo unter anderem das Gebäude des Inselrates zu finden ist.

Das Anaga Gebirge

Das beeindruckend aussehende Anaga Gebirge entstand vor etwa 8 Millionen Jahren durch die Aktivitäten des inseleigenen Vulkans. Im Jahre 1987 wurde diese Gegend dann schließlich zum Naturpark ernannt. Die Touristen können hier unterschiedliche Wanderwege ablaufen und somit die faszinierende Gegend erkunden. Viele dieser Routen führen in die Nähe des Cruz de Taborno. Dieser Berg weist eine Höhe von 1024 Metern auf und stellt somit die höchste Erhebung des Anaga Gebirges dar.




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